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Neue Massenimpfung in Indonesien nach Klinikskandal PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Donnerstag, den 28. Juli 2016 um 08:12 Uhr

Nach einem Arzneiskandal hat am Montag in Indonesien eine Massenimpfkampagne begonnen. Allein in der Hauptstadt Jakarta hatten 14 Krankenhäuser offenbar jahrelang wirkungslose Mittel verabreicht, wie aus den Ermittlungen der Polizei hervorgeht. 15 Menschen waren im Juni festgenommen worden, weil sie eine harmlose Infusionslösung als teuren Impfstoff verkauft hatten. 

Der Schwindel soll nach den Ermittlungen bereits 2003 begonnen haben. Wie viele Kinder betroffen waren, war nach Angaben des Gesundheitsministeriums noch unklar.

Die Impfungen sollten unter anderem vor Tetanus, Diphtherie und Polio schützen. Vor mehreren Kliniken versammelten sich aufgebrachte Eltern und beschimpften die Mitarbeiter, berichtete der Ärzteverband.

 
Polizei: Meistgesuchter Terrorist Indonesiens getötet PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Donnerstag, den 28. Juli 2016 um 08:10 Uhr

Bei einem Anti-Terror-Einsatz in Indonesien ist nach Polizeiangaben der meistgesuchte Terrorist des Landes getötet worden. Der Mann namens Santoso, der wie viele Indonesier nur einen Namen trägt, sei bei einer Schießerei mit der Polizei in Poso in Sulawesi im Osten des riesigen Inselstaates umgekommen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. 

Santoso soll als Anführer der muslimischen Extremistenorganisation East Indonesien Mujahideen für mehrere Angriffe auf Polizeiwachen und Überfälle verantwortlich gewesen sein. Ein spektakulärer Terrorangriff geht nicht auf sein Konto. 

Rund 90 Prozent der rund 250 Millionen Indonesier sind Muslime. Es ist das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt. Nach einer mehrjährigen Terrorwelle haben Polizei und Justiz die Militanten, etwa der Terrororganisation Jemaah Islamiyah, vor mehreren Jahren erfolgreich weitgehend neutralisiert.

 
Indonesiens Polizisten und Soldaten dürfen keine Pokémons jagen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Donnerstag, den 28. Juli 2016 um 08:08 Uhr

Die Nationalpolizei und die Marine Indonesiens haben ihren Einsatzkräften die Pokémon-Jagd verboten. Man sorge sich, dass die Beamten süchtig nach dem Spiel «Pokémon Go» werden und vergessen könnten, ihrem eigentlichen Job nachzugehen, sagte Polizeisprecher Boy Rafli Amar am Mittwoch. Das Handy-Spiel, bei dem per App und Handykamera Monsterfiguren an realen Orten gesammelt werden, erlebt gerade einen weltweiten Hype. Im südostasiatischen Inselstaat ist das Spiel nicht offiziell verfügbar, kann aber über einen Trick in Internet runtergeladen werden.

Das Verbot folgte auf die vorübergehende Festnahme eines Franzosen am Montag, der in der indonesischen Stadt Cirebon beim Pokémon-Jagen aus Versehen in einen Militärstützpunkt eingedrungen war. Amar warnte Spieler davor, Polizeigebäude auf der Suche nach den digitalen Kreaturen zu betreten. Mit Verweis auf einen Selbstmordanschlag bei einer Polizeistation im Juli fügte er hinzu: «Wir müssen vorsichtig sein bei denen, die Pokémon Go nutzen könnten, um von anderen Vorhaben abzulenken.»Â 

Auch die Marine verbot ihren Soldaten die Monsterjagd. Das Spiel, das GPS und Video-Streaming nutze und lokale Daten sammle, sei aus Sicherheitsgründen für die Militärs tabu, sagte Marinechef Ade Supandi laut dem Nachrichtenportal Kompas.com.

 
Klo-Café eröffnet in Indonesien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Donnerstag, den 28. Juli 2016 um 08:05 Uhr

Ein Café im Toiletten-Look in Indonesien will seinen Gästen mehr bieten als nur eine skurrile Atmosphäre. Mit dem Café will der Betreiber für bessere Hygiene werben - und stößt damit nicht nur auf Begeisterung. «In Indonesien haben 24 Millionen Haushalte keine Toiletten, Menschen Sterben an Durchfall, Typhus und Dickdarminfektionen», sagte der Gründer Budi Laksono.

Im «Kafe Jamban» (dt: WC-Café) in Zentraljava werden Speisen und Getränke in den ortsüblichen Hocktoiletten serviert, auch die Gäste sitzen auf Toiletten. Zudem gibt es Informationen über die Richtige Nutzung und Reinigung von Toiletten.

Im Fernsehen und in sozialen Medien stieß die Idee auch auf Kritik: «Essen in Toilettenschüsseln, das ist unzivilisiert und ekelhaft», beschwerte sich etwa ein Facebook-Nutzer. Betreiber Budi zufolge überwiegt aber die Neugier. Derzeit ist das Café nur zwei Stunden täglich geöffnet. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2014 gehen etwa 63 Millionen Indonesier im Freien auf die Toilette.

 
Thailands Junta macht kritischen Fernsehsender dicht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Donnerstag, den 28. Juli 2016 um 07:58 Uhr

Die Militärregierung Thailands hat einen Fernsehsender von Anhängern der 2014 gestürzten Regierung vorübergehend geschlossen. Peace TV verbreite Unwahrheiten und wiegele auf, urteilte die Rundfunkkommission am Montag. 

Bei dem Sender kamen Kritiker der umstrittenen neuen Verfassung zur Sprache. Kritik daran ist aber explizit verboten: Seit dem Putsch stehen Medien in Thailand unter strikten Auflagen. Menschenrechtler prangern die eingeschränkte Pressefreiheit im Land an. 

Das Volk soll am 7. August über die Verfassung abstimmen. Kritiker beklagen eine Einschränkung der Demokratie, unter anderem, weil das Militär die Mitglieder der zweiten Parlamentskammer ernennen will. Die Junta hat bei Annahme der Verfassung Wahlen in Aussicht gestellt, aber frühestens für das kommende Jahr.

 
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